Valpolicella Ripasso Superiore Acini Ameni

14,90 

Man merkt es schon beim Text: Dieser Wein bringt nicht nur meinen geliebten Hemingway, sondern auch mich zum Schwärmen. Warm, glutvoll, alkoholisch – dieser Ripasso ist ganz großes Kino!

Beschreibung

Region: Italien / Venetien
Rebsorten: Corvina / Rondinella / Molinara / Oseleta / Corvinone / Croatina
Weingut: Corte Figaretto
Alkoholgehalt: 14 % Vol.
Trinktemperatur: 16-18 °C
Lagerfähig: mind. 6 Jahre
Allergene: enthält Sulfite
Flascheninhalt: 0,75 Liter
Jahrgang: 2014

Im Auge: Kräftige rubinrote Farbe.

In der Nase: Breites und dabei typisches, angenehmes Bouquet nach reifen roten Früchten und Gewürzen.

Am Gaumen: Intensiver und komplexer; voller aber auch harmonischer Geschmack zeigt einen wunderbar homogenen, ausbalancierten aber dennoch glutvollen Tropfen an, dessen Kraft und Alkoholstärke im Abgang ein Gefühl samtiger Fülle hinterlässt. Eine ganzer Strauß an Beerennoten und die belebende Kräuterwürze unterstreichen die Vielfältigkeit dieses Weines.

Specials: Das Lesegut stammt nur von den Weinberg „Acini Ameni“ in Figaretto, wo es Mitte Oktober von Hand gelesen und selektioniert wird. Die erste Gärung erfolgt in kleinen Stahltanks bei einer kontrollierten Temperatur von 20°C.
„Ripasso“ (dtsch. für „erneuter Durchgang“) steht für ein Herstellungsverfahren, bei dem im Oktober nach Lese und erster Vinifikation der Jungwein auf dem Trester (feste Maischerückstände wie z.B. Schalen) des Amarone (beste Valpolicella-Qualität überhaupt) gelagert wird und so dessen außergewöhnliche Aromatik annimmt. Der Clou ist, dass dieses Verfahren im März des Folgejahres wiederholt wird.
Dieser außergewöhnliche Valpolicella wird jedoch nicht nur im Ripasso-Verfahren hergestellt, sondern besticht zudem durch seinen folgenden 18-monatigen Ausbau in Barriquefässern aus französischer Eiche.
Klein und fein – nur 8 ha Fläche nennt die Familie Bustagi ihr eigen; alles nördlich von Verona beim Ort Figaretto gelegen. Das Klima hier im sog. „Valpantena-Tal“ ist durch erhebliche Temperaturschwankungen gekennzeichnet. Lange, sehr heiße Sonnentage sorgen für frühe und optimale Reifung; kühle Nächte liefern Feuchtigkeit und Schutz vor Verbrennungen: Deshalb hat man dieser Zone auch offiziell die für Italien höchst ungewöhnliche Bezeichnung „Cru“ zuerkannt.

Und dann war da ja noch die Sache mit Ernest Hemingway: Es beginnt 1954 in Venedig auf den Stufen des Luxushotels „Gritti Palace“ am Canale Grande und ist als die sog. „Hemingway-Kur“ in die Literaturgeschichte eingegangen.
Der berühmte Schriftsteller kam aus Afrika und hatte nach einem Hausbrand, 2 Flugzeugabstürzen, die er nur knapp überlebte und einer Nashorn-Attacke die Nase gestrichen voll von der Großwildjagd und verordnete sich in Italien erstmal eine strenge „Diät“, die aus tellerweise Scampi mit Spaghetti und jenem hier beschriebenen Rotwein bestand (ebenfalls in großen Mengen). Als er nach 3 Monaten auscheckte, soll er nur gesagt haben: „Jetzt bin ich bankrott, aber glücklich!“

Was gibt es zu futtern? Passt super zu gereiftem Käse und allen üppigen Fleischgerichten.

Das meint Claus: Man merkt es schon beim Text: Dieser Wein bringt nicht nur meinen geliebten Hemingway, sondern auch mich zum Schwärmen. Warm, glutvoll, alkoholisch – dieser Ripasso ist ganz großes Kino!