Primitivo Naca Bio

6,30 

Biologischer Rotwein aus Apulien. Vollmundig, üppig, samtig, weich und ausgewogen mit einem angenehmen, lang anhaltenden Abgang.

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Beschreibung

Region: Italien / Apulien
Rebsorten: Primitivo 100%
Weingut: Feudi di San Marzano
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.
Trinktemperatur: 16-18 °C
Lagerfähig: bis 4 Jahre
Allergene: enthält Sulfite
Flascheninhalt: 0,75l

Im Auge: Von rubinroter Farbe mit violetten Reflexen.

In der Nase: Das Bouquet ist reich an reifen Früchten, Kirschen und Pflaumen – duftet aber auch würzig nach Rosinen, Zimt und Nelken.

Am Gaumen: Vollmundig, üppig, samtig, weich und ausgewogen mit einem angenehmen, lang anhaltenden Abgang. Neben viel Kirsche und Pflaume lässt sich auch ein Hauch Kaffee und schwarzer Pfeffer erschmecken. Dichte Struktur und geschmeidiger Körper.

Specials: „Naca“ heißt Wiege – einen treffenderen Namen hätten die Winzer von San Marzano kaum für diesen ausgewogenen, harmonischen Bio-Rotwein wählen können! Daher schmückt auch eine Hängematte das Etikett dieses Roten – Hier kommt man geborgen zur Ruhe.

Schon lange genießt die Cantine di San Marzano einen sehr guten Ruf als zuverlässige Quelle guter Weine aus dem Mezzogiorno. Die Kooperative ist mit 1500 Winzern, die 1200 ha Weinberge bewirtschaften ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor in der sonst nicht mit Wohlstand gesegneten Region Apulien im Süden Italiens.

Die Begeisterung und der Tatendrang des sympathischen Teams um Direktor Mauro di Maggio sind ansteckend und inspirierend. San Marzano soll zur Vorzeige-Genossenschaft Apuliens avancieren. Wirtschaftlich auf soliden Füßen stehend, werden aktuell große Umbaumaßnahmen und Kellererweiterungen vorgenommen.

Bei den verarbeiteten Rebsorten handelt sich meist um autochtone Gewächse, wie Fiano oder Verdeca als weiße Sorten, Malvasia Nera, Primitivo und Negroamaro als rote Sorten. Die Böden um die Gegend um Taranto sind einzigartig: Nährstoffarme Kalksteinfelsen mit geringer Humusauflage (zwischen 50-70cm), was zu einer natürlichen Ertragsreduzierung beiträgt (durchschnittlich 7.000 kg/ha, beim Primitivo „Sessantanni“ nur 3.000 kg/ha). Durch intensive Sonnenstrahlung und häufig wehenden Scirocco – einem warmen, trockenen Wind aus Afrika – gibt es selten Insekten- oder Pilzbefall. Dadurch enfällt der Einsatz von chemischen Hilfsmitteln und garantiert einen naturnahen (inzwischen auch bio-zertifizierten) Traubenanbau. Passenderweise werden die Terroirs Apuliens von den örtlichen Winzern mit den knappen Worten Sole, Terra e Vento beschrieben (Sonne, Erde und Wind).

Was gibt es zu futtern? Passt super zu kräftigen ersten Gängen, rotem Fleisch, Gegrilltem, Parmesan und anderem Hartkäse.

Das meint Claus: „Schönes Beispiel dafür, dass Bio nicht automatisch labbrige oder saure Brühe sein muss, wenn, ja wenn man mal Profis an die Sache ranlässt.“